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Früher Next Generation Space Telescope, 2002 nach dem ehemaligen NASA-Administrator James Edwin Webb umbenannt; ein geplantes Weltrauminfrarotteleskop in Kooperation von NASA, ESA und der kanadischen Weltraumagentur.
Das James Webb Space Teleskop, dessen Start an Bord einer Ariane 5 für 2018 vorgesehen ist, ist der Nachfolger des Hubble Space Teleskops, das derzeit im Weltraum operiert und bereits spektakuläre Ergebnisse und Bilder aus der Frühzeit unseres Universums geliefert hat.
Die 'endgültige' Größe dieses neuen Universalteleskops für den sichtbaren bis mittleren Infrarotbereich übersteigt bei weitem die Ladedimensionen aller verfügbaren Trägerraketen. Deshalb wird das Teleskop mit seinem 6,50 Meter großen, 18-segmentigen Hauptspiegel und einem Sonnenschutzschild von der Größe eines Tennisplatzes erst im Orbit entfaltet werden.
Der Spiegel des JWST besteht aus Beryllium, einem für sein Gewicht sehr starken Leichtmetall. Ein weiterer Vorteil liegt in seiner Fähigkeit seine Form über einen großenTemperaturumfang beizubehalten. Es ist ein guter Strom und Hitzeleiter, und es ist nicht magnetisch.
Zur Erforschung der Entstehungsgeschichte des Universums ist das JWST mit vier Instrumenten ausgerüstet:
Wichtigstes Ziel ist das Aufspüren des Lichts der allerersten Sterne und Galaxien, die sich nach dem Urknall gebildet haben. Diese Objekte sind mit herkömmlichen Teleskopen nicht nachweisbar.
| JWST - The Primary Mirror
If the Hubble Space Telescope's 2.4 meter mirror were scaled to be large enough for Webb, it would be too heavy to launch into orbit. The Webb team had to find new ways to build the mirror so that it would be light enough - only one-tenth of the mass of Hubble's mirror per unit area - yet very strong.
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Der 200 Kilogramm schwere Spektograph kann schwächste Strahlungen von den entferntesten Galaxien aufspüren und Spektren von mehr als 100 Objekten gleichzeitig messen. Dazu muss das Instrument bei minus 238 Grad Celsius arbeiten. Astrium entwickelt derzeit das Instrument an den Standorten Immenstaad und Ottobrunn.
Weitere Informationen:
Die japanische Raumfahrtagentur, am 1. Oktober 2003 durch die Vereinigung des Institute of Space and Astronautical Science (ISAS), des National Aerospace Laboratory of Japan (NAL) und der National Space Development Agency of Japan (NASDA) gegründet.
Weitere Informationen:
1992 gestarteter japanischer Erdbeobachtungssatellit mit einem optischen Sensor und einem L-Band SAR (Einfallswinkel 35°, Breite der Bodenspur 75 km, Auflösung von 10 - 240 m). JERS 1 deckte vor allem Asien, Europa und Nordamerika ab. Sein Nachfolger ist ALOS.
Weitere Informationen: JERS-1 (JAXA)
Amerikanisch-französischer Satellit mit ozeanographischen Aufgaben, der im Dezember 2001 von der kalifornischen Vandenberg Air Force Base mit einer Boeing Delta II-Rakete gestartet wurde. Jason-1 ist das auf 5 Jahre angesetzte Nachfolge- und Parallelprojekt zu Topex-Poseidon. Als Tandem-Mission folgt Jason-1 in gleicher Höhe derselben Bodenspur wie Topex-Poseidon. Jason-1 befindet sich auf einer geneigten, nicht-sonnensynchronen Umlaufbahn in 1.334 km Höhe (Inklination 66°). Er hat eine Umlaufzeit von 112,4 Minuten und einen Wiederholzyklus von 10 Tagen.
Die nahezu simultanen Messungen der gleichen Ozeanflächen erlaubt einen genauen Vergleich und eine genaue Korrelation der zwei Messergebnisse. Ziele der Mission sind Erkenntnisse über
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Links: Zur Vergrößerung auf Grafik klicken. |
Die Nachfolgemission Jason-2 (syn. Ocean Surface Topography Mission, OSTM) folgte am 20. Juni 2008.
Weitere Informationen:
Die Ocean Surface Topography Mission (OSTM) auf dem Satelliten Jason-2 ist eine 2008 gestartete internationale Erdbeobachtungsmission, die die Messungen des Meeresspiegels fortsetzt, die 1992 zunächst mit der Mission Topex/Poseidon begonnen und 2001 mit der Mission Jason-1 weitergeführt wurden.
Wie seine zwei Vorgänger setzt OSTM/Jason-2 hochpräzise Ozean-Altimetrie ein, um die Entfernung zwischen dem Satelliten und der Meeresoberfläche bis im Bereich von wenigen Zentimetern zu bestimmen. Diese sehr genauen Beobachtungen der Höhenvariationen des Meeresspiegels - auch als Meerestopographie bezeichnet - liefern Informationen über den globalen Meeresspiegel, die Geschwindigkeit und die Richtung von Meeresströmungen und über die im Ozean gespeicherte Wärme. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die lange Datenreihe mit den Poseidon-Altimetern entscheidend zum Verständnis der Berziehung zwischen Meereszirkulation und globaler Klimaänderung beitragen wird.
| Jason-2 Jason-2 is a Low Earth Orbiting (LEO) satellite that measures sea surface height with high precision on an operational basis, and is an essential component of the global ocean-observing systems. Zur Vergrößerung auf Grafik klicken - Quellen: NASA |
Der Satellit befindet sich in 1.336 km Höhe auf einem kreisförmigen, nicht-sonnensynchronen Orbit mit einer Inklination von 66 ° gegenüber dem Erdäquator. Damit vermag er innerhalb von 10 Tagen 95 % des eisfreien Ozeans zu beobachten. Jason-1 ist zur selben Zeit auf der gegenüberliegenden Seite der Erde und überfliegt die gleiche Region, die Jason-2 fünf Tage vorher beobachtet hat. Die Bodenspur von Jason-1 verläuft mittig zwischen denen von Jason-2, welche am Äquator etwa 315 km auseinander liegen. Diese abgestimmte Tandemmission liefert die doppelte Menge von Messungen der Ozeanoberfläche und macht so auch kleinerskalige Erscheinungen wie Ozeanwirbel sichtbar.
OSTM/Jason-2 soll für die Ozeanaltimetrie den Übergang schaffen vom Einsatz in der Forschung hin zur operationellen Anwendung. Die Verantwortlichkeit wird dann von den Raumfahrtagenturen übergehen zu den Wetterdiensten, die die gewonnenen Daten für kurzfristige, saisonale und langfristige Wettervorhersagen sowie für Klimaprognosen nutzen.
Schon heute ist Jason-2 ein Programm in internationaler Partnerschaft mit Organisationen wie EUMETSAT, CNES, NASA und NOAA. Die Fortführung der Messreihen ist auch in der weiteren Zukunft gewährleistet,
da Jason-3 voraussichtlich 2014 bei gleichem Organisationsrahmen und vergleichbarer technischer Ausstattung gestartet wird.
Altimetriedaten haben eine großes Nutzungsspektrum, das von der Grundlagenforschung in der Klimatologie bis zur Schiffsroutenplanung reicht:
Weitere Informationen:
Nachfolgemission zu Jason-2. Jason-3 wird die Kontinuität zu Jason-2 mit dem vorgesehenen Start im Jahr 2014 gewährleisten, was die Datenflüsse für wenigstens 6 Monate überlappen lässt. Die Umlaufbahn des neuen Satelliten mit seiner Proteus-Plattform wird der traditionelle Topex/Poseidon-Jason-Orbit sein: Höhe 1336 km, nicht-sonnensynchron, 66° Bahnneigung.
Weitere Informationen: Jason-3 Mission Status (CNES, EUMETSAT, JPL, NASA, NOAA)
Engl. Akronym für Japan Meteorological Agency; Regierungsbehörde, die als zentrale Stelle in Japan verantwortlich ist für die Sammlung meteorologischer Daten. Sie gibt Wetterberichte und Wettervorhersagen heraus. Auch die Vorhersage und Frühwarnung von Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Taifunen und Tsunamis liegt im Zuständigkeitsbereich der Meteorologischen Behörde. Die Behörde arbeitet halbautonom unter dem Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport.
Weitere Informationen:
Künftiges, polarumlaufendes Umwelt- bzw. Wettersatellitensystem der USA, das von der NASA entwickelt und von der NOAA betrieben wird. JPSS wird die Datenkontinuität gewährleisten hinsichtlich wichtiger Beobachtungen zur genauen Wettervorhersage, zu verläßlichen Sturmwarnungen, globalen Messungen des Zustands der Atmosphäre und der Ozeane wie z.B. Meeresoberflächentemperaturen, Ozonkonzentration usw. JPSS wird auch in Kontakt stehen mit Notrufsendern, um im Rahmen des internationalen SARSAT-Programms zur Rettung von Menschenleben beizutragen. Der Start des ersten JPSS-Satelliten ist für 2017 vorgesehen.
Weitere Informationen:
Engl. Akronym für Jet Propulsion Laboratory; im Auftrag der NASA vom California Institute of Technology geführte Einrichtung zur robotergestützten Erforschung des Sonnensystems sowie zur satellitengestützten Erdbeobachtung.
Weitere Informationen: JPL - Startseite
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