Lexikon der Fernerkundung

räumliche Textur

In der Fernerkundung beschreibt die räumliche Textur (engl. spatial texture) die Anordnung, Variabilität und Häufigkeit von Grauwerten oder Farben innerhalb eines Bildbereiches. Diese Textur entsteht durch typische Muster, die charakteristisch für bestimmte Objektklassen oder Landbedeckungen sind, wie zum Beispiel Wälder, Felder oder Siedlungen.

Während die reine spektrale Signatur (Farbe) eines Pixels verrät, was sich dort befindet (z. B. Vegetation), gibt die Textur Aufschluss über die Struktur und Beschaffenheit der Oberfläche (z. B. glatter Rasen vs. raue Baumkronen eines Waldes).


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